Die Geschichte des bretonischen Streifens
Entdecke die Geschichte des Bretonstreifens: von der französischen Marine über Coco Chanel bis zum zeitlosen Modeklassiker.
Der Bretonstreifen ist viel mehr als nur ein klassisches Muster. Ursprünglich von der französischen Marine getragen, entwickelte er sich zum zeitlosen Modefavoriten. Entdecke die Geschichte hinter einem der bekanntesten Klassiker überhaupt.
- Herkunft
- Bretagne, Frankreich
- Ursprüngliche Verwendung
- Bekleidung für die französische Marine
- Merkmal
- 21 bretonische Streifen
- Historischer Hinweis
- Ode an die 21 Siege Napoleons
- In der Modewelt bekannt geworden durch
- Coco Chanel
- Bekannte Träger
- Audrey Hepburn, Brigitte Bardot, Pablo Picasso, James Dean
Eine schöne Geschichte
Der Bretonstreifen gehört einfach zu PLEIN PUBLIQUE. Und das hat seinen Grund. Hinter diesem ikonischen zweifarbigen Muster steckt nämlich eine ziemlich spannende Geschichte.
Wenn es einen Klassiker gibt, der sich seinen festen Platz in der Modegeschichte verdient hat, dann ist es der Bretonstreifen.
= Klassisch
= Zeitlos
= Langlebig
= Fantastisch in seiner Schlichtheit
Ein Streifen mit Geschichte, der seit Generationen getragen wird und bis heute bei Stilikonen und Modefans beliebt ist.
Neugierig geworden? Dann lies weiter und entdecke die Geschichte hinter dem ikonischen Bretonstreifen.
Der Ursprung des Bretonstreifens
Napoleon, Seefahrer und Coco Chanel. Was haben sie mit einem gestreiften Pullover zu tun?
Die Geschichte des Bretonstreifens ist eng mit der Bretagne und der französischen Seefahrt verbunden. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das blau-weiß gestreifte Shirt schließlich zum offiziellen Bestandteil der Uniform französischer Seeleute.
Und dann wären da noch die berühmten 21 Streifen. Einer weit verbreiteten Legende zufolge sollen sie für 21 Siege Napoleons stehen. Eine schöne Geschichte, historisch belegt ist sie allerdings nicht.
Was wir dagegen sicher wissen: Der Bretonstreifen sollte noch eine ziemlich beeindruckende Karriere hinlegen. Vom Matrosenhemd zum Modeklassiker war es nur eine Frage der Zeit.
Für die Seeleute wurde außerdem eine warme Variante aus Wolle entwickelt, die sie vor Wind und Kälte auf See schützte.
Die auffälligen Streifen hatten möglicherweise auch einen ganz praktischen Vorteil: Ein über Bord gegangener Seemann in einem gestreiften Pullover war auf dem Wasser leichter zu erkennen als jemand in einfarbiger Kleidung.
Von der Arbeitskleidung zur Modeikone
Eine völlig neue Bedeutung bekam der Bretonstreifen durch Coco Chanel. Inspiriert von der Kleidung französischer Seeleute, integrierte sie den maritimen Look in ihre Kollektionen und kombinierte die Streifen mit lässiger, eleganter Damenmode.
Damit begann die zweite Karriere des Bretonstreifens: vom praktischen Kleidungsstück der Seeleute zum internationalen Modeklassiker.
Audrey Hepburn, Brigitte Bardot, Pablo Picasso und James Dean sind nur einige der berühmten Namen, die den Bretonstreifen trugen und dazu beitrugen, ihn zu einem zeitlosen Klassiker zu machen.
[BILD: Porträt von Coco Chanel. Vorgeschlagener Alternativtext: „Coco Chanel trug zur Popularität des Bretonstreifens in der Damenmode bei.“]
[BILD: Porträt von Audrey Hepburn. Vorgeschlagener Alternativtext: „Audrey Hepburn trägt ein ikonisches Outfit mit Bretonstreifen.“]
Ein zeitloser Klassiker
Manche Kleidungsstücke verschwinden einfach nie aus der Mode. Sie überstehen Trends und Saisons und bilden die Grundlage einer vielseitigen Garderobe.
Dazu gehören zum Beispiel:
- der Trenchcoat
- das weiße Hemd
- das kleine Schwarze
- der Bretonpullover
Der Bretonstreifen gehört definitiv dazu: ein Klassiker, der Saison für Saison funktioniert und nie wirklich aus der Mode kommt.
Häufig gestellte Fragen
Woher stammt der bretonische Streifen?
Der bretonische Streifen hat seinen Ursprung in der Bretagne, wo Hemden für die französische Marine hergestellt wurden.
