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Artikel: Wellness für deine Winter-Wollkleidung

Wellness für deine Winter-Wollkleidung

Frühling in der Luft? Sommer im Kopf? Dann merkst du schnell, wie deine liebsten Winterteile immer weiter nach hinten in deinem Kleiderschrank wandern. Nach hinten auf die Stange statt nach vorne. Nach unten ins Regal statt nach oben. Denn egal, wie gut du deine Garderobe organisierst und wie viele Lieblingsstücke du das ganze Jahr über tragen kannst – leider ist nicht alles zu 100 % all-season proof. Also verabschieden wir uns liebevoll vom dicken Rollkragenpullover, vom XL-Couch-Cardigan und von deinen gestrickten Lounge Pants: Enjoy your summer break. Und natürlich lassen wir sie nicht gehen, ohne ihnen eine Portion TLC zu gönnen. Damit wir sie, wenn der Herbst wieder in der Luft liegt, genauso schön wieder aus dem Schrank holen können. Voilà:

Wellness für Winter-Wollkleidung, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die wirklich hilft.

 

SO LAGERST DU DEINE WINTERKLEIDUNG SCHLAU & SICHER

1. Flecken-Check machen.

Jeder Fleck – egal wie oberflächlich – setzt sich mit der Zeit fest. Je älter, desto hartnäckiger. Fast wie bei uns Menschen ; ) Außerdem stehen Motten total auf eiweißhaltige Flecken (Ei, Milchprodukte, Blut) – und diese gefräßigen Flattertiere wollen wir natürlich draußen vor der (Kleider-)Tür halten.

Entdeckst du einen Fleck, solltest du ihn zuerst entfernen. Flecken in Wollteilen, die nicht unbedingt komplett gewaschen werden müssen (dazu später mehr), kannst du auch gezielt behandeln, indem du nur die betroffene Stelle in lauwarmem Wasser mit Wollwaschmittel einweichst und den Fleck vorsichtig ausspülst. Nicht wringen oder reiben – lass das Waschmittel die Arbeit machen.


 

2. Stecke deine Nase rein.

Nimmst du einen Geruch wahr? Dann kannst du davon ausgehen, dass er nach der Summer Break nicht besser geworden ist. Kleidung ohne Wolle darf für ein kleines Fresh-up in die (Hand- oder Maschinen-)Wäsche. You know the drill – folge einfach den Pflegehinweisen auf dem Etikett. Für Wollteile gilt: lieber nicht waschen. Es ist zwar möglich, aber besser zu vermeiden. Wolle ist von Natur aus antibakteriell und schmutzabweisend. Die natürliche Fettschicht um die Fasern stößt oberflächlichen Schmutz ab und sorgt dafür, dass Gerüche nicht tief in die Fasern eindringen. Häng deine (Merino-)Wollteile einfach für ein Stündchen nach draußen – die Gerüche verschwinden wie von selbst. Danach am besten noch drinnen auslüften lassen, damit eventuell aufgenommene Feuchtigkeit aus der Außenluft verdampfen kann.

3. Wasche Wolle nur, wenn es wirklich nicht anders geht.

Ordentlich gekleckert und/oder exotisch gekocht? Kann den Besten passieren ; ) Kein Problem – wasch mit Köpfchen und folge diesem Step-by-Step-Plan.

Maschinenwäsche:

    • Wähle das Wollwaschprogramm
    • Wasche bei max. 30 °C
    • Schleudere bei max. 600 U/min (prüfe dein Wollwaschprogramm und stelle es bei Bedarf manuell ein)
    • Verwende ein Wollwaschmittel
    • Verwende KEINEN Weichspüler – er hinterlässt einen Film, den Motten lieben
    • NIEMALS in den Trockner – einfach oldschool an der Luft trocknen lassen
    • Liegend trocknen – so behält dein Kleidungsstück seine ursprüngliche Form

Handwäsche:

    • In einer Schüssel oder im Waschbecken mit lauwarmem Wasser, max. 30 °C
    • Nicht einweichen, nicht reiben, nicht auswringen – nur sanft hin und her bewegen, damit das Wasser durch das Material fließt
    • Mit klarem Wasser ausspülen, ebenfalls lauwarm – der Wechsel von warm zu kalt kann Verfilzen verursachen
    • Nicht wringen! Drücke das Wasser vorsichtig heraus, eventuell in ein Handtuch eingerollt:
    • Liegend trocknen, am besten auf einem Netz oder Wäscheständer – optional mit einem Handtuch darunter, idealerweise ein weißes, um Farbübertragungen zu vermeiden. Denk an: die verirrte rote Socke in der weißen Wäsche

4. Ganz sicher, dass keine Motten (oder Larven) drin sind? Mach den Check.

Häng deine Wollteile über Nacht über ein paar Blätter weißes Papier. Entdeckst du winzige Krümel oder Fäden? Dann ist Alarm angesagt. Leg dein Kleidungsstück für 4 Tage in den Gefrierschrank – dann ist das Problem erledigt.

A small brown lavender sachet by PLEIN PUBLIQUE lies on wood with lavender.

5. Bewahre deine Winterkleidung liegend auf.

So vermeidest du Verformungen und Ausleiern. Wenn du stapelst, leg die schweren Teile nach unten. Bei Bedarf kannst du zwischen deine (Seiden-)Blusen etwas Seidenpapier legen.

6. Wo lagerst du deine Winterkleidung?

  • Im Kleiderschrank? (Glückspilz – wir sind ein bisschen neidisch auf so viel Platz…)Wisch ihn vorher einmal mit einem Tuch und sauberem Wasser mit einem Schuss Essigreiniger aus. Motten hassen das.
  • In einer Box? Kunststoff ist praktisch – vor allem, wenn es transparent ist. Kartons sind weniger geeignet, sie ziehen Feuchtigkeit an und das sorgt für Probleme.
  • In einer Stoffhülle oder Tasche? Top-Idee – besonders Wolle liebt es, atmen zu können.

 

Und, gutes Gefühl bei deiner Aufbewahrung? Sehr gut. Gute Kleidung verdient gute Pflege – du willst doch, dass sie möglichst lange hält, oder? Wenn du sie später wieder frisch und top in Schuss aus ihrem Versteck holst, genießt du sie genauso sehr wie vor der Summer Break.

Speaking of… mit der neuen Saison in Sicht wirfst du bestimmt auch einen kritischen Blick auf deine Sommergarderobe, die du gerade wieder hervorgeholt hast. Fehlt noch etwas oder könnte deine Spring Wardrobe ein kleines Fresh-up vertragen? Chop chop – ab in den Plein Publique Shop. Es kommen gerade immer mehr fantastische neue Sommer-Styles rein.



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